Donnerstag, 14. August 2008

Wunschzettel der Linken



Mindestlohn her, Harz4 weg, Ein Euro-Job weg, zurück zur Pendlerpauschale, mehr Geld für Bildung, leichterer Zugang zum Studium, mehr ökologischen Landbau, Atomausstig fortsetzen – Das waren nur einige Punkte, die Dr. Eckhard Kaiser, Direktkandidat für den Landtag, bei einer Wahlversammlung der Linken im Pöschlbräu vorstellte. Selbst einer der wohlmeinenden Zuhörer sah darin ein klein wenig so etwas wie eine Wunschliste an den Weihnachtsmann.Überhauzpt hatten sich nur wenig Zuhörer in die Gaststätte zu dem politischen Abend verirrt.
Mit harten Bandagen wurde auch der politische Gegner attackiert. Was viele nicht wussten, Dr. Eckhart Kaiser wusste es: „Die Grünen sind eine neoliberale Partei“. Verärgert war der Landtagskandidat, dass FDP und Freie Wähler wohl am liebsten mit der CSU eine Koalition eingehen wollten. Selbst Daxenberger könnte sich eine schwarzgrüne Koalition vorstellen können. Auch an der SPD wurde kein gutes Haar gelassen: „Die haben die Hosen gestrichen voll“. Doch auch wenn in Bayern offensichtlich, das Motto gilt: Spiel nicht mit den Schmudedelkindern, ist sich Dr. Eckhard Kaiser sicher, dass die Linkspartei schon viel bewegt habe. Ohne Linkspartei, so ist er überzeugt, hätte es keine Entwicklung Richtung Mindestlohn gegeben.
Keine Wahlversammlung ohne Thema Flughafen. Das galt selbstverständlich auch für die Linkspartei. Dass man da natürlich gegen die 3. Startbahn war versteht sich von selbst. Zudem will man den Flugverkehr dadurch reduzieren, dass Strecken unter 400 Kilometern einfach vebieten werden. Ob man den Fluggesellschaften auch die Größe der Flugzeuge vorschreiben möchte, blieb da etwas umstritten.
Bezirkstagskandidat Albert Schindlbeck setzte vor allem auf soziale Themen. Dabei will er vor allem der Privatisierung im Gesundheitssystem einen Riegel vorschieben. Niemand soll Profit aus diesem Bereich ziehen.

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